Dichte

0
79

Die Bestimmung der Dichte ist eine wichtige Analysemethode bei Identitätsuntersuchungen im Apothekenlabor. Substanzen zur Herstellung von Defektur- und Rezepturarzneimitteln müssen vor Ihrer Verwendung untersucht und ihre Identität bestätigt werden. Bei Flüssigkeiten wird häufig neben der Bestimmung des Brechungsindex die Dichte bestimmt. Zur Erklärung welche Methoden hierfür geeignet sind wurden eine Reihe von Artikeln zusammengestellt welche die Begriffe näher definieren und unterscheiden. Zusätzlich werden die einzelnen Methoden zur Dichtebestimmung und die Verwendeten Laborgeräte wie z.B. Pyknometer oder Aräometer näher erklärt:


Die Dichte

Die Dichte \rho (Rho), auch Massendichte genannt, ist der Quotient aus der Masse m eines Körpers und seinem Volumen V:

\rho = \frac{m}{V}

Sie wird meist in Gramm pro Kubikzentimeter oder in Kilogramm pro Kubikmeter angegeben, bei flüssigen Körpern ist auch die Einheit Kilogramm pro Liter üblich. Die Dichte ist durch das Material des Körpers bestimmt und als intensive Größe von seiner Form und Größe unabhängig.

Im Allgemeinen dehnen sich Stoffe mit steigender Temperatur aus, wodurch ihre Dichte sinkt. Eine Ausnahme bilden Stoffe mit einer Dichteanomalie wie z. B. Wasser.

Mit -dichte zusammengesetzte Wörter bezeichnen auch andere Größen, wie die Energiedichte oder Ladungsdichte, die auf das Volumen, manchmal aber auch auf eine Fläche, eine Länge, ein Frequenzintervall oder Anderes bezogen werden, siehe auch Dichte (Begriffsklärung).

Abgrenzung zu anderen Begriffen

  • Während bei der Dichte die Masse im Verhältnis zum Volumen steht, gibt die Wichte die Gewichtskraft im Verhältnis zum Volumen an, ist also abhängig vom Schwerefeld.
  • Die relative Dichte ist das Verhältnis der Dichte zur Dichte eines Normals, also eine dimensionslose Größe.

Definiert werden diese Unterschiede in der DIN 1306 Dichte; Begriffe, Angaben. Die Dichte ist eine Quotientengröße.

Kommentar verfassen