Antiparkinsonika

Als Antiparkinsonika werden alle Arzneistoffe bezeichnet, welche zur Behandlung des Morbus Parkinson angewendet werden.

Unterschieden werden die folgenden Arzneistoffgruppen

  1. Anticholinergika
  2. L-Dopa in Kombination mit einem Dopamin-Decarboxylase-Hemmer
    L-Dopa wird in der Therapie des Morbus-Parkinson in Kombnination mit einem Dopamin-Decarboxylase-Hemmer eingesetzt.Besonders zu betonen ist, dass ein Fortschreiten der Erkrankung nicht verhindert wird, sondern das Ziel ein Management der Symptome ist.
  3. Dopaminagonisten
  4. COMT-Hemmer (Catechol-OMethyl-Transferase)
  5. MAO-B-Hemmer (Monoaminoxidase B)
  6. NMDA-Antagonisten (N-Methyl-D-Aspartat)
  7. Nicht-dopaminege atypische Antipsychotika
    Pimavanserin erhielt 2016 die Zulassung der FDA zur Behandlung von Parkinson-assoziierten Psychosen und Schizophrenie [1]

Kombinationspräparate

Mit der Markteinführung von Stalveo® kam die erste 3er Kombination auf den Markt. Enthalten ist L-Dopa, Carbidopa und Entacapon


Synonyme

  • Parkinsonmittel
  • Antiparkinsonikum

Literatur & Quellen

  1. FDA News Release 29.April 2016 – „FDA approves first drug to treat hallucinations and delusions associated with Parkinson’s disease“ LINK

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