Cottrell-Gleichung

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    Frederick Cottrell
    Frederick Cottrell entwickelte die Cottrell-Gleichung zur Beschreibung der Voltammetrie

    Die Cottrell-Gleichung findet Anwendung im Bereich der Elektrochemie. Sie beschreibt die Veränderung des elektrischen Strom in Abhängigkeit zur Zeit bei einem elektrochemischen Vorgang mit kontrolliertem Potential. Die Gleichung wurde durch Frederick Gardner Cottrell (* 10. Januar 1877 in Oakland, Kalifornien; † 1948) im Jahr 1903 aufgestellt. Der elektrische Strom ist abhängig von der Diffusionsrate des Analyten zur Elektrode. Die Cottrell-Gleichung gilt für plane Elektroden. Besitzt die Elektrode eine andere Form muss die Gleichung angepasst werden.

    Cottrell-Gleichung

    oder auch

    i = elektrischer Strom [A] n = Anzahl der zu oxidierenden/reduzierenden Elektronen
    F = Faraday-Konstante (96,485 C/mol)
    A = plane Fläche der Elektrode in cm2
    c jO = initiale Konzentration des Analyten (j) in mol/cm3
    Dj  = Diffusionskoeffizient für j in cm2/s
    t  = Zeit in [s]

    Abgeleitet für die Polarographie wurde die Ilkovic-Gleichung.


    Literatur & Quellen

    1. „Cottrell equation“ en.Wikipedia.org Stand 12/2016 LINK
    2. Bestry J. (2011) „Neue Konzepte in der Voltammetrie Tropfende Kohleelektrode und ionische Flüssigkeiten“ Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades des Doktors der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) eingereicht im Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
      der Freien Universität Berlin LINK

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