Giemsa-Färbung

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    Giemsa-Faerbung

    Die Giemsa-Färbung ist eine modifizierte Romanowsky-Färbung für methanolfixierte Knochenmark- und Blutausstriche und zytologisches Material (beispielsweise Urinsediment, Sputum), die dazu dient, verschiedene Zelltypen voneinander zu unterscheiden. Sie wurde von dem Hamburger Chemiker Gustav Giemsa 1904 eingeführt und nach ihm benannt.


    Durchführung

    Präparate 5 min. in Methanol fixieren und lufttrocknen lassen. Die Giemsa-Lösung (MERCK) 1:10 mit aqua dest. verdünnen und die Objektträger auf einer Färbebank vollständig damit beschichten, Färbedauer 30-45 min. Die Lösung dann abnehmen und die Präparate mit aqua dest. abspülen, wieder lufttrocknen und mit Entellan (MERCK) eindeckeln. Zytoplasma färbt sich rosa, DNA violett. Die Kinetoplasten werden dabei meist deutlich dunkler als die Kerne von Flagellaten und Zellen. [1]


    Literatur & Quellen

    1. Heide, B. (1999) „AUSWIRKUNGEN VON VEKTORSPEZIFISCHEN FAKTOREN AUF DIE TRANSKUTANE INFEKTION MIT TRYPANOSOMA CRUZI (CHAGAS 1909) (BZW. DEN INFEKTIONSVERLAUF) IN DER MAUS UND DIE INTERAKTION VON MURINEN LANGERHANSZELLEN MIT DEM FLAGELLATEN“ Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin