Hydrophobe Salben

Synonyme


Definition


Gemische aus flüssigen und festen, gesättigter Kohlenwasserstoffe unterschiedlicher Siedepunkte [1]

Eigenschaften


 

  • totale Okklusion
  • Wärme– und Feuchtigkeitsstau
    Sofern gewünscht, erfolgt hierdurch ein Aufquellen der überdeckten Hautbereiche. Diese Aufweichung verbessert das Eindringen lipophiler Wirkstoffe in die Haut.

Rezepturhinweise


  • Beschränktes Aufnahmevermögen flüssiger Wirk- und Hilfsstoffe
    Nach Zugabe flüssiger Substanzen kommt es schnell, aber auch zeitverzögert (evtl. beim Patienten) zu einem erneuten Austreten aus der hydrophoben Salbe. Diesen Vorgang wird als „Ausölen“ bezeichnet. [2]
  • Verbesserung des Aufnahmevermögens
    Durch Zugabe von 1% Polyacrylsäure als Gelbildner kann das Aufnahmevermögen erhöht werden. [2]

Beispiele


Quellen


  1. Europäisches Arzneibuch (Ph.Eur.)
  2. „Technologie Teil I“ Wolf, G.; Die PTA in der Apotheke (35) Heft 10, 2006

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