L-Dopa

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    Da Dopamin nicht die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann wird dessen Vorstufe L-Dopa (L-3,4-Dihydroxyphenylalanin) zur Therapie des Morbus Parkinson eingesetzt.

    Da L-Dopa nach der Einnahme im gesamten Körper zu Dopamin durch die Dopamin-Decarboxylase umgewandelt würde, erfolgt die Einnahme in Kombination mit einem Dopamin-Decarboxylase-Hemmer eingesetzt. Beispiele hierfür sind Carbidopa und Benserazid.

    Besonders zu betonen ist, dass ein Fortschreiten der Erkrankung nicht verhindert wird, sondern das Ziel ein Management der Symptome ist.


    Nebenwirkungen

    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Psychosen (bei höheren Dosierungen)
    • motorische Komplikationen (häufig nach Langzeittherapie)
      wie zum Beispiel unwillkürliche Überbeweglichkeit, Dyskinesien
    • L-Dopa-Langzeitsyndrom [1]

    Literatur & Quellen

    1. Schrag A, Quinn N. (2000) Dyskinesias and motor fluctuations in Parkinson’s disease. A community-based study. Brain; 123 ( Pt 11): 2297-305.