Pasten

Definition

Eine Paste ist ein Feststoff-Flüssigkeitsgemisch (Suspension) mit einem hohen Gehalt an Festkörpern. Pasten sind nicht mehr fließfähig, sondern streichfest. Es handelt sich um:

  • Harte / weiche Pasten
    sind Salbe-Pulver-Mischung. Insbesondere halbfeste Arzneiform mit hohem Gehalt an dispergierten Feststoffen („Suspensionssalbe“ mit einem Feststoffanteil von 30 bis 70 %), zum Beispiel Pasta Zinci (Zinksalbe). Bei einem Feststoffgehalt von <50% wird in der Regel von weichen Pasten gesprochen, bei einem Gehalt von >50 von harten Pasten
  • Flüssige Pasten
    sind Feststoff-Öl-Mischungen

Charakterisieren lassen sich Pasten über den Feststoffgehalt, die Viskosität oder die chemische Zusammensetzung.


Beschreibung

Pasten enthalten große Anteile von fein dispergierten Pulvern und haben meist lipophile Grundlagen mit einem geringen Wasseranteil [1]


Herstellung

Da es sich bei Pasten um Suspensionen handelt, ist eine möglichst feine Verteilung der Feststoffpartikel anzustreben. Deshalb sollte auf mikronisierte Substanzen zurückgegriffen werden, sofern dies möglich ist. Auf jeden Fall ist vor der Einarbeitung zu sieben.


Beispiele


Literatur & Quellen

  1. Köpper, D. (2004) „Struktur- und Stabilitätsuntersuchungen an neuartigen topischen Grundlagen aus Naturstoffen“  Den Naturwissenschaftlichen Fakultäten der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zur Erlangung der Doktorwürde

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