Perlmühle

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    Perlmühle

    Aufgabe einer Perlmühle

    Einsatz findet die Perlmühle (auch „Rührwerkskugelmühle“) nicht wie erwartet beim Zerkleinern von Arzneistoffen sondern beim Dispergieren. Bei der Herstellung einer Nanosuspension wird die Dispersion über mehere Stunden bis zu Tagen in der Perlmühle dispergiert.


    Aufbau

    Die Mühle ist aufgebaut aus einer Mahlkammer, in welcher die Mahlperlen und der Mahlrotor eingebracht sind. Die Mahlkammer wird mit dem zu dispergiernden Produkt aufgefüllt.

    Als Material zur Herstellung der Mahlperlen kommt unter anderem das sehr harte Zirkonoxid zum Einsatz. Dieses besitzt außerdem eine hohe Dichte.

    Des weiteren wird unterschieden ob das Mahlgut („Mahlpaste„) nur einmal die Mühle passiert („Passageverfahren„), oder ob diese wiederholt in die Mahlkammer eingebracht wird („Zirkulationsverfahren„). Beim Zwei-Kammer-Verfahren wird das Mahlgut durch zwei hintereinandergeschaltete Mahlkammern gefördert, wobei meist ein unterschiedlicher Rotor


    Ablauf & Parameter

    Paramater sind die Mahldauer und die Drehzahl des Rotors. Die Rotordrehzahl bedingt die im Mahlgut auftretenden maximale Scherkraft. In der Mahlkammer gibt Bereiche mit unterschiedlichen Scherkräften. Die Mahldauer bedingt die Aufenthalts-Wahrscheinlichkeit und die Häufigkeit einzelner Agglomerat in diesen Bereichen.


    Synoynme

    • Rührwerkskugelmühlen

    Hersteller

    1. VMA Getzmann
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