Pharmakophor

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    Pharmakophor
    Beispiel für ein Pharmakophor Modell Von Dcirovic - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15034181

    Ein Pharmakophor ist eine abstrakte Umschreibung der molekularen Eigenschaften zur Strukturbedingten Erkennung einers Liganden durch ein biologisches Makromolekül.

    Laut IUPAC ist ein Pharmakophor definiert als ein Ensemble von sterischen und elektronischen Eigenschaften, welche Voraussetzungen sind für eine supramolekulare Interaktion mit einem spezifischen biologischen Target und eine biologische Reaktion auslösen oder verhindern.


    Eigenschaften

    Die typischen Eigenschaften eines Pharmakophor sind:

    • Hydrophobes Zentrum
    • aromatische Ringe
    • Wasserstoffbrücken Akzeptoren und Donoren
    • Kationen
    • Anionen

    Damit ein Ligand erkannt wird, müssen die verschiedenen Bindungsstellen zueinander passen.


    Modell Entwicklung

    Folgende Schritte umfasst die Wntwicklung eines Pharmakophor-Modells:

    1. Auswahl an Liganden
    2. Analyse der Konformationsänderung
    3. Molekulare Überlagerung
    4. Abstraktion
    5. Validierung

    Geschichte

    Lemont Kier erwähnte die Idee eines Pharmakophor-Modells zuerst 1971. [1]


    Literatur & Quellen

    1. Kier LB (1971). Molecular orbital theory in drug research. Boston: Academic Press. pp. 164–169.ISBN 0-12-406550-3.
    2. IUPAC-Definition LINK
    Pharmakophor
    Beispiel für ein Pharmakophor Modell der Benzodiazepin-Bindungsstelle des GABA-Rezeptors. Weiße Striche symbolisieren die Kohlenstoffatome des Benzodiazepins Diazepam, grüne Striche stehen für Kohlenstoffatome des nicht Benzodiazepinds CGS-9896. Blaue und rote Striche stehen für Sauerstoff und Stickstoffatome. Rote Kugeln repräsentieren die Wasserstoffbrückenbindungsdomänen des Rezeptors. Weiße Kugeln stehen für die lipophilen Bindungsstellen
    By Boghog2 – Own work, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7078192