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  • Substitution opiatabhängiger Patienten

    Substitution opiatabhängiger Patienten

    Definition Substitution im Sinne dieser Verordnung ist die Anwendung eines ärztlich verschriebenen Betäubungsmittels bei einem opiatabhängigen Patienten (Substitutionsmittel) zur Behandlung der Opiatabhängigkeit mit dem Ziel der schrittweisen Wiederherstellung der Betäubungsmittelabstinenz einschließlich der Besserung und Stabilisierung des Gesundheitszustandes, Unterstützung der Behandlung einer neben der Opiatabhängigkeit bestehenden schweren Erkrankung oder Verringerung der Risiken einer Opiatabhängigkeit während einer Schwangerschaft […]

  • Sucralose

    Synonyme E 955 1,6-Dichlor-1,6-didesoxy- β-D-fructofuranosyl-4-chlor- 4-desoxy-α-D-galactopyranosid Trichlorgalactosaccharose TGS Chlorsucrose[ Eigenschaften Herstellung durch Chlorierung von Saccharose zu 4,1’,6’-Trichlorogalactosaccharose Süßkraft entspricht ~600mal der der Saccharose kein bitterer Nachgeschmack feste, farblose Kristalle Verwendung in Arzneimittel [1] synthetischer Süßstoff nicht kariogen kein CMR Potential [2] ADI-Wert 15mg/kg/d [3] Rezepturhinweise gut löslich in Wasser (283 g·l−1 bei 20 °C) Ethanol 90 g·l−1 […]

  • Sulfasalazin

    Aktivierung und Wirkmechanismus Das Prodrug Sulfasalazin wird im oberen Dünndarm (Jejunum) teilweise resorbiert, ein größerer Teil jedoch erst im Kolon durch das bakterielle Enzym Azoreduktase zu Sulfapyridin und 5-Aminosalicylsäure gespalten. Das Sulfonamid Sulfapyridin ist selbst auch entzündungshemmend und wird zur Therapie der rheumatoiden Arthritis eingesetzt, ist aber auch für einen Großteil der Nebenwirkungen von Sulfasalazin […]

  • Summierungsmethode

    Verfahren für die jeweils separat anzuwendende Einstufung der akuten und der langfristigen Gewässergefährdung eines Gemisches über seine Bestandteile. Die Summe der Konzentrationen der entsprechend eingestuften Bestandteile entscheidet über die Einstufung des Gemisches, wobei die Konzentration des einzelnen Bestandteils anhand seiner Wirkstärke gewichtet wird.

  • Suszeptibilität

    Der Begriff Suszeptibilität beschreibt die Empfindlichkeit eines Organismus wie zum Beispiel Bakterien oder Viren gegenüber einem Arzneistoff. Meist wird der Begriff in der Beschreibung, Klassifizierung und Bewertung von Resistenzen verwendet. Beispiel Die Behandlung mit Stavudin kann Resistenzmutationen sogenannte Thymidinanaloga-Mutationen (TAMs) selektieren und aufrechterhalten. Bei einem Auftreten von zwei oder mehr TAMs verringert sich sifgnifikant die […]