Radiotherapie

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    Die Radiotherapie ist eines der drei Standbeine in der Krebsbehandlung – neben Chemotherapie und Operation. Mehr als die Hälfte aller Krebspatienten werden schätzungsweise während ihrer Erkrankung bestrahlt. Meist setzen die Ärzte dabei ionisierende Strahlen ein – dazu gehören zum Beispiel radioaktive oder Röntgenstrahlung. Sie erzeugen im Körper aus elektrisch neutralen Atomen und Molekülen positiv und negativ geladene Teilchen. Diese sogenannten Ionen sind sehr reaktionsfreudig, gehen schnell neue Verbindungen ein – und zerstören dabei wichtige Zellbausteine von Tumorzellen. Gesunde Zellen im umliegenden Gewebe können so entstandene Schäden bis zu einem gewissen Grad selbst reparieren. Ist die Strahlendosis aber zu hoch, stirbt das betroffene Gewebe ab. [1]


    Literatur & Quellen zu Radiotherapie

    1. „Die Kraft der Alphastrahler“ (2015) Bayer research 29 LINK

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