Raoultsches Gesetz

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    Raoultsche Gesetz
    François-Marie Raoult (10 May 1830 – 1 April 1901) entdeckte das Raoultsche Gesetz im Jahr 1882

    Beschreibung

    Das Raoultsches Gesetz besagt, dass der Partialdruck, jeder einzelnen Komponente in einem idealen Gemisch aus Lösungen, entspricht dessen Dampfdruck als Reinstoff  multipliziert mit dessen molaren Stoffmengenanteil [2].

    oder auch

    Das Raoultsches Gesetz beschreibt den Zusammenhang zwischen dem Dampfdruck eines Lösungsmittels in Abhängigkeit von der Konzentration eines gelösten Stoffes.

    Raoultsches Gesetz
    Dampfdrücke pA und pB (grün) und Gesamtdruck (schwarz) über verschiedenen Gemischen zweier chemisch ähnlicher Stoffe A und B. In horizontaler Richtung sind die Stoffmengenanteile aufgetragen: Links ist xA = 1 und xB = 0, rechts umgekehrt. Die gestrichelten Verläufe entsprechen dem Raoult’schen Gesetz.

    Formel – Raoultsches Gesetz

    {\displaystyle p_{i}=x_{i}p_{i}^{0}}

    piPartialdruck
    p0 = Dampfdruck der Reinstoffe
    xi = molarer Stoffmengenanteil


    Ideales Gemisch

    Eine ideale Lösung folgt dem Raoultschen Gesetz. Jedoch kommen diese sehr selten vor. Interaktionen zwischen Gasmolekülen sind normalerweise sehr gering, im Speziellen wenn der Dampfdruck gering ist. Dem gegenüber sind die Molekülinteraktionen in Lösungen deutlich stärker. Damit Gemisch als ideal bezeichnet wird, müssen die Interaktionen zwischen den unterschiedlichen Molekülen denen zwischen gleichen Molekülen entsprechen.


    Geschichte

    Das Gesetz von Raoult wurde im Jahr 1882 durch den französischen Chemiker Francois-Marie Raoult aufgestellt [1]


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    Literatur & Quellen

    1. Barnett, Martin K. (2001), A Dictionary of the History of Science, Informa Health Care, p. 287.
    2. A to Z of Thermodynamics by Pierre Perrot. ISBN 0-19-856556-9

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