Wachssalbe (stabilisiert)

Synonyme

  1. Wachssalbe (stabilisiert)
  2. Unguentum cereum
  3. Ceratum
  4. Ceratum simplex O.
  5. Einfaches Cerat

Zusammensetzung der Wachssalbe


Eigenschaften

  • hydrophobe Salbe
  • Lagerung bei Raumtemperatur 15-25°C
  • gelb mit schwachen Geruch
  • pastös
  • bei Wärmezufuhr ändert sich die Viskosität

Rezepturtipps

  • Wasser ist nur schwer einzuarbeiten

Herstellung

Wachssalbe kann durch Erwärmen der Bestandteile auf dem Wasserbad hergestellt werden.


Historisches

Dieses ist weicher als Pflaster und härter als Salbe; es gilt davon alles, was schon von den Pflastern gesagt ist: Man verschreibt es selten, weil auch dergleichen schin in Apotheken verfertigt sind, zumal auch jedes Pflaster, mit etwas Oel leicht die Consistenz der Wachssalbe erhalten kann.  [1]

So wurde die Wachssalbe zur Behandlung von Geschwüren zweimal täglich aufgetragen. Meist in Kombination mit Quecksilbersalbe (Unguentum ex hydrargyro sive coeruleum Pharm. nov. Edinb.) oder mit Bleisalbe (Unguentum faturnium) [2].

Man bereits sie durch Zusammenschmelzen aus zwey Theilen weissen Wachses und fünf Theilen Olivenöl.
Sie sey weiß, und vom dritten Dichtigkeitsgrade [3]


Downloads

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Links zum Thema


Literatur

  1. D. Johann Friedrich Gmelin. Materia medica oder Abhandlung von den Arzneymitteln: nach derselben Ursprung, Güte, Bestandteilen, Maße und Art zu wirken, nebst Vorschriften wie derselben aus der Apotheke zu verordnen sind. 6. Auflage 1790
  2. Benjamin Bell. Abhandlung über den bösertigen Tripper und die venerische Krankheit. Zweiter Band 1798
  3. Bayerische Pharmacopoe auf königlichen Befehl herausgegeben. München 1823

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