Granulation

Beschreibung Bei der Granulation werden aus feinem Pulver gröbere Agglomerate erzeugt. Es handelt sich somit um einen Prozess der Korngrößenvergrößerung, wobei die Partikel durch physikalische Kräfte untereinander oder durch Bindemittelbrücken zusammengehalten werden. Granualte haben typischer Weise und in Abhängigkeit von ihrer weiteren Verwendung eine Teilchengröße von 0,2-4,0 mm. Granulate können bereits die eigentliche Darreichungsform darstellen, in der Regel dienen […]
Grenzflächenenergie
Grenzflächenenergie beschreibt die Energie, die in das System eingebracht werden muss, um die Grenzfläche um 1 m2 unter isothermen Bedingungen zu vergrößern.
Grenzflächenpolykondensation
Die Grenzflächenpolykondensation-Reaktion beruht auf der Polymerisation zweier komplementärer Monomere an der Grenzfläche eines emulgierten Zweiphasensystems. Die Kondensationsreaktion verläuft als nukleophile Substitution zweiter Ordnung an einem Carbonyl-C-Atom über einen Additions-Eliminations-Mechanismus. Sie wird auch als Schotten-Baumann-Reaktion bezeichnet. [1] Anwendung Herstellung von Mikrokapseln. Semipermeable Mikrokapseln lassen sich mit geringem praktischen Aufwand über eine Grenzflächenpolykondensationsreaktion herstellen. Sie ist generell sowohl […]
Grignard-Reaktion
Im Jahr 1900 entwickelte Victor Grignard eine Methode zur Synthese von komplexen orgnischen Verbindungen durch Kombination von einfachen organischen Verbindungen über deren Kohlenstoffatomen. Als Katalysator wurde Magnesium eingesetzt, welches die Entstehung eine Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung ermöglicht ohne selbst eingebunden zu werden Die Grignard-Reaktion ist eine sehr wichtige Reaktion zum Knüpfen von Kohlenstoff-Kohlenstoff-, Kohlenstoff-Phosphor-, Kohlenstoff-Zinn-, Kohlenstoff-Silizium- oder Kohlenstoff-Bor-Bindungen. […]
Grundausstattung der Apotheke

Der § 4 Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) gibt die „Beschaffenheit, Größe und Einrichtung der Apothekenbetriebsräume“ vor. Hierbei werden die Vorgaben bewusst offen formuliert um einen möglichen Interpretationsspielraum zu lassen. Dies ermöglicht den Apotheken in Zusammenarbeit mit den Regierungspräsidien und Pharmazieräten auf Veränderungen in den Anforderungen zu reagieren. Nach § 4 Abs. 7 und 8 Apothekenbetreibsordnung (ApBetrO) muss jede Apotheke so […]
H-Sätze
Der Begriff H-Sätze steht für Hazard Statements. Diese lösen die bisherigen R-Sätze ab. Die H-Sätze sind unterteilt in drei Gefahrenklassen. Die H200-Reihe umfasst physikalische gefahren. H300 die Gesundheitsgefahren und H400 beschreibt Umweltgefahren. Übersicht über die H-Sätze H200-Reihe: Physikalische Gefahren H200 Instabil, explosiv. H201 Explosiv, Gefahr der Massenexplosion. H202 Explosiv; große Gefahr durch Splitter, Spreng- […]
H1-Antihistaminika

Arzneistoffe Diphenhydramin Loratadin Cetirizin Indikation Allergische Reaktionen Rezeptor H1-Rezeptor (G-Protein gekoppelten Rezeptor) Literatur & Quellen Wikipedia „G-Protein gekoppelter Rezeptor“ Stand 12/2016 LINK
H2-Antihistaminika
Beschreibung H2-Antihistaminika hemmen die Histamin-vermittelte Freisetzung von Magensäure. Arzneistoffe Cimetidin Famotidin Ranitidin Indikation Therapie übermäßiger Magensäureproduktion. Zum Beispiel bei Reflux oder Ulcus Rezeptor H2-Rezeptoren (G-Protein gekoppelten Rezeptor) Literatur & Quellen Wikipedia „G-Protein gekoppelter Rezeptor“ Stand 12/2016 LINK
Halbfeste Zubereitungen

Der Begriff Halbfeste Zubereitungen stammt aus dem Europäischen Arzneibuch. Dort spricht man von Halbfeste Zubereitungen zur kutanen Anwendung. Es werden folgende Arzneiformen unterschieden: Cremes Gele Pasten & Umschlagpasten Salben Kutane Pflaster Wirkstoffhaltige Pflaster Therapie mit halbfesten Zubereitungen Die Wirkung einer Wirkstoff-haltigen halbfesten Zubereitungen ist abhängig von vier Faktoren: Wirkstoff Grundlage Haut Krankheitsstadium Da bei der topischen Anwendung […]
Hämatom
Blutansammlungen unter der Haut