Sedimentiergefäß nach Imhoff
Ein Sedimentiergefäß nach Imhoff wird eingesetzt zur Quantifizierung von sich absetzenden Feststoffen aus einer Suspension. Als Standard wird Kegel aus Glas oder Kunststoff verwendet. Es gibt Ausführungen sowohl mit, als auch ohne Auslasshahn. Auf der Seite des Kegels sind Markierungen angebracht, welche die Messung des sich über die Zeit absetzenden Materials erlaubt. Die meisten Sedimentiergefäße nach Imhoff […]
Selbstinspektion der Apotheke

Die Selbstinspektion dient der Überprüfung der gesamten Apotheke. Sie gewährleistet, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Der sehr umfangreiche Katalog aus Rechtsverordnungen, Gesetzen, Meinungen von Pharmazieräten und Ihrem zuständigen Regierungspräsidium machen ein strukturiertes Vorgehen notwendig. Regelmäßig durchgeführt ist nicht nur das Gewissen beruhigt, der nächsten Revision durch den Pharmazierat kann auch ganz entspannt entgegen gesehen werden. Bei der […]
Selegilin
Wirkmechanismus Selegilin ist ein Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-B). Die Konzentration von Dopamin im synaptischen Spalt wird durch Hemmung von katabolen Prozessen erhöht. [1] Die Hemmung des Enzyms erfolgt irreversibel und selektiv. Indikation Zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Wichtig im Apothekenalltag Interaktionscheck (s.u.) Nehmen Sie andere Arzneimittel z.B. gegen Depressionen, starke Schmerzmittel oder Mittel zur Behandlung einer Migräne ein? Stomatitis […]
Selektive Serotonin Wiederaufnahme Hemmer

Synonyme SSRI Selektive Serotonin Reuptake Inhibitoren Anwendung Depression Depression-assoziierte Angststörungen Wirkstoffe Escitalopram (Cipralex®; häufig eingesetzter SSRI) Fluvoxamin Paroxetin Unerwünschte Arzneimittelwirkungen Sexualität Mehrere Untersuchungen zeigen ein häufiges Auftreten von sexuellen Störungen bei Langzeiteinnahme [1]. Am häufigsten trat diese Nebenwirkung bei Paroxetin auf, gefolgt von Fluvoxamin [2] Gewichtszunahme Literatur & Quellen Rosen RC, Lane RM, Menza […]
selektiver, nicht-kompetitiver, nicht-nucleosidischer Hemmstoff der Reversen Transkriptase (NNRTI)
Wirkstoffe Efavirenz
Sera
Definition Sera sind Arzneimittel im Sinne des § 2 Absatz 1 Arzneimittelgesetz (AMG), die Antikörper, Antikörperfragmente oder Fusionsproteine mit einem funktionellen Antikörperbestandteil als Wirkstoff enthalten und wegen dieses Wirkstoffs angewendet werden. Sera gelten nicht als Blutzubereitungen im Sinne des §2 Absatzes 2 AMG oder als Gewebezubereitungen im Sinne des Absatzes 30. [1] Literatur & Quellen […]
Serotonin-Syndrom
Beschreibung Das Serotonin-Syndrom ist eine seltene aber potentiell tödliche unerwünschte Arzneimittelwirkung. Es resultiert häufig aus einer Interaktion zweier oder mehrerer serotoninerger Arzneistoffe. Durch eine Erhöhung der Serotonin Wirkung im Zentralen Nervensystem kommt es zu den typischen Symptomen. Diese umfassen mentale, autonome und neuromuskuläre Störungen (siehe unten). Das Serotonin-Syndrom hat einen fulminanten Verlauf. Deshalb ist es […]
SGB V – Sozialgesetzbuch – Fünftes Buch
Im fünften Buch des Sozialgesetzbuchs sind die Beziehungen zwischen Krankenkassen, Patienten und Leistungserbringern wie Apotheker und Ärzte gesetzlich reguliert. Für Apotheken relevante Paragraphen § 129 Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung §130a Absatz 8 Rabattarzneimittel Hier werden die Vorgaben zum Abschluss von Rabattverträgen zwischen der Krankenkasse und Pharmazeutischen Hersteller festgelegt
SGLT-2-Inhibitoren
Substanzen Canagliflozin Dapagliflozin Empagliflozin Ketoazidose Das Verfahren zur Risikobewertung diabetischer Ketoazidosen unter Therapie mit SGLT-2 Inhibitoren wurde durch die Europäische Kommission angestoßen. Anlass waren mehr als 100 Meldungen schwerwiegender Ketoazidosefälle in der europäischen Nebenwirkungsdatenbank EudraVigilance. Canagliflozin, Dapagliflozin und Empagliflozin sind Inhibitoren des Natrium-Glukose-Cotransporters 2 (SGLT2), der in den proximalen Nierentubuli den Großteil der filtrierten Glukose […]
Sherwood-Zahl
Die Sherwood-Zahl Sh (nach Thomas Kilgore Sherwood) ist eine dimensionslose Kennzahl zur Beschreibung eines Stoffübergangs. Sie beschreibt das Verhältnis der effektiv übergehenden Stoffmenge zu der durch reine Diffusion transportierten Stoffmenge: mit = Stoffübergangskoeffizient = charakteristische Länge = Diffusionskoeffizient. oder auch mit K = Massen-Transfer-Koeffizient [ms] D = Diffusionskoeffizient [ms−1] L = charakteristische Länge [m] Da eine Analogie zwischen Stoff- […]