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Salben

Hydrophile Salbe

Definition Streichfähige, wasserfrei Zubereitungen mit lokaler Wirkung zur kutanen Anwendung Systematik Die Systematik der Salben ist nicht mit einem einzelnen System ausreichend zu beschreiben. Generell können Salben anhand der Einarbeitung von Wirkstoffen unterteilt werden als Lösungsalben, Suspensionssalben oder Emulsionssalben. Das Europäische Arzneibuch unterschiedet die Salben anhand ihrer Eigenschaften sich mit Wasser zu mischen. Unterschieden werden Hydrophobe […]

Salbengrundlagen

Analog zur Systematik der Salben können Salbengrundlagen in drei Kategorien unterteilt werden: Hydrophobe Salbengrundlagen Als Hydrophobe Salbengrundlagen werden Kohlenwasserstoffe wie Vaseline oder auch Triglyceride bezeichnet Wasseraufnehmende Salbengrundlagen Wasseraufnehmende Salbengrundlagen sind Wachse wie Bienenwachs (Cera flava; Cera alba) oder Wollwachs (Cera lanae). Wachse werden zur Verarbeitung meist auf einem Wasserbad geschmolzen und anschliesend mit den einzuarbeitenden […]

Salbenmühle – Dreiwalzenstuhl

Synonyme Salbenmühle Dreiwalzenstuhl Walzenmühle Dreiwalzwerk Beschreibung Aufbau Bei einer Salbenmühle drehen sich drei Walzen mit einem definierten, einstellbarem Abstand gegeneinander. Zweck Der Dreiwalzenstuhl dient zur Herstellung von Suspensions- und Emulsionssalben. Durch die Verarbeitung werden Pulvernester auf ein Minimum reduziert. Besonders bei geringen Wirkstoffkonzentrationen wird eine gleichmäßige Verteilung in der Salbe gewährleistet. Anwendung Besonders bei Corticoide-haltigen Rezepturen […]

Salicylsäure

Synonyme Acidum salicylicum Rezepturtipps Salicylsäure senkt pH-Wert Salicylsäure senkt den in wasserhaltigen Rezepturen den pH-Wert auf bis zu pH 2,4. Eine Auswirkung auf die Wirksamkeit und Haltbarkeit der enthaltenen Wirk- und Hilfsstoffe ist zu achten pH-aktive Substanz Der pH-Wert der Rezeptur verändert sich fundamental durch den Einsatz der Salicylsäure. Eine Pufferung ist nur schwer möglich. […]

Salmonellen

This illustration depicts a three-dimensional (3D) computer-generated image of three drug-resistant non-typhoidal Salmonella bacteria. Of note, are the organisms’ peritrichous flagella, i.e., flagella protruding in all directions from the cell wall, and the numerous fimbriae, imparting a furry look to its exterior. Non-typhoidal Salmonella (serotypes other than Typhi, Paratyphi A, Paratyphi B, and Paratyphi C) […]

Saponine

Beschreibung Saponine (lat. sapo = ‚Seife‘) sind Glycoside von Steroiden, Steroidalkaloiden (stickstoffhaltige Steroide) oder Triterpenen. Es handelt sich um in wässriger Lösung stark schäumende Substanzen, die nach Aufnahme im menschlichen Organismus vorwiegend zu Reizung der Schleimhäute in Mund und Magen führen. Unter dem Begriff der Saponine werden eine Vielzahl von Stoffe vereinigt. Ein Versuch der Klassifizierung wereint […]

Sättigungslöslichtkeit

Definition Die Sättigungslöslichtkeit cs ist definiert als die maximale Masse eines Stoffes, die bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Lösungsmittel gelöst werden kann. Mathematische Beschreibung Die Abhängigkeit von Sättigungslöslichkeit und Partikelgröße wird in der Ostwald-Freundlich-Gleichung beschrieben.  

Sauterdurchmesser

Definition Der Sauterdurchmesser stellt die der spezifischen Oberfläche des gesamten Partikelkollektivs entsprechende mittlere Teilchengröße dar φ = Volumenanteil d3,2 = Sauterdurchmesser Av = volumenspezifischen Grenzfläche Literatur & Quellen Gramdorf, S. (2011) „Schmelzeemulgieren im Hochdruckhomogenisator zur Herstellung von koloidalen festen Triglyceridpartikeln“ Von der Fakultät III – Prozesswissenschaften der Technischen Universität Berlin zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Ingenieurwissenschaften […]

Scheinbare Dichte

Die scheinbare Dichte ist die Dichte eines Festkörpers einschließlich dem Volumen von Hohlräumen. Synonyme sind Rohdichte, geometrische Dichte oder Raumgewicht. Mathematisch gilt für die scheinbare Dichte: Ist das Volumen der Poren 0, so entspricht die scheinbare Dichte der wahren Dichte. Einheit der scheinbaren Dichte Die scheinbare Dichte wird häufig in kg/m³ oder g/cm³ angegeben  

Scherrate

Definition Die Scherrate ist definiert als Geschwindigkeitsgradient zwischen zwei Ebenen, die sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegen.