Solifenacin

Beschreibung Solifenacin gehört zur Gruppe der Spasmolytika. Es findet Anwendung zur Behandlung der überaktiven Blase (engl. „overactive bladder“, „OAB“) und der Chronisch Interstitiellen Cystitis (IC) [1]. Wirkmechanismus Solifenacin ist ein kompetitiver Muskarinrezeptor Antagonist. Es besteht eine klare Präferenz für den Subtyp M3. Ki-Wert von 12nM ist 2.2-, 15-, 9.1- bzw. 2.6-fach höher als für M1,M2,M4 und M6-Rezeptor […]
Soluplus
Beschreibung Soluplus® ist ein Polymer-Lösungsmittel mit einer amphiphilen chemischen Struktur. Es wurde speziell zur Herstellung von feste Lösungen (siehe Artikel „Feste Dispersion“) entwickelt. Aufgrund seines bifunktionalen Charakters kann es sowohl als Matrixpolymer für feste Lösungen, als auch als Lösungsvermittler bei schlecht löslichen Arzneistoffen eingesetzt werden. Die Anwendung von Soluplus in Arzneiformen kann die Bioverfügbarkeit erhöhen. Chemische Struktur […]
Sonder PZN
Laut §300 SGB V Sind Apotheken verpflichtet bei der Abrechnung von Rezepten, eindeutige, machinenlesbare Nummer zu verwenden (Pharmazentralnummern – PZN). Für Leistungen und Produkte, bei welchen es diese nicht gibt müssen Sonder-PZN verwendet werden. Eine ausführliche Übersicht gibt hier die „Technische Anlage 1“ Links Übersichten über Sonder PZN finden Sie unter folgenden Links VSA Technische […]
Sorbitanmonostearat
Beschreibung Sorbitanmonostearat (SMS) gehört zur Gruppe der Sorbitanfettsäureester und ist ein sythetischer Emulgator. Eingesetzt wird dieser zur Herstellung von W/O-Emulsionen (Wasser in Öl). Sorbitanmonostearat wird häufig mit etoxylierten Sorbitanestern (Tween) eingesetzt. [1] Synonyme Arlacel 60 Octadecanoic acid [2-[(2R,3S,4R)-3,4-dihydroxy-2-tetrahydrofuranyl]-2-hydroxyethyl] ester Sorbitanmonostearat, Typ I Sorbitani stearas SPAN® 60 E 491 Sorbitan monostearate Anwendung Emulgator Eigenschaften wachsartig, […]
Sorbitol
Eigenschaften etwa die Hälfte der Süßkraft von Saccharose Verwendung in Arzneimitteln [1] für Diabetiker geeignet keine kariogene Wirkung Sorbitol wird bei im Stoffwechsel zu Fructose oxidiert. => für Patienten mit Fructoseintoleranz ungeeignet ab einem Lebensalter von 2 Jahren geeignet für Kindern < 2 Jahre nur bedingt geeignet, da auf Grund des deutlich geringeren Volumens an Flüssigkeit im […]
Span
Span 40®, auch Sorbitanmonopalmitat Span 60®, auch Sorbitanmonostearat Span 65®, Sorbitantristearat
SPARC

Synonyme secreted protein, acidic and rich in cysteine (SPARC) Basement Membrane-40 tumor protein (BM-40) Osteonectin Eigenschaften Kodiert in der DNA an 5q33.1 285 Aminosäuren 3 Domänen: [1] N-terminal Follistatin-like Ca(2+)-Bindungs-Domäne Funktion SPARC ist ein nicht kollagenes Protein der Extrazellulären Matrix (ECM). Es reguliert die Organisation der ECM und moduliert das Zellverhalten [3] Die Funktion des SPARC-Proteins […]
Spasmolytika
Als Spasmolytika (Spasmolytikum) werden Arzneistoffe bezeichnet welche den Muskeltonus senken. Angewandt werden diese bei überaktiver Blase [1] und als begleitende Asthmatherapie. Spasmolytika bei überaktiver Blase Die am häufigsten eingesetzten Arzneistoffe sind Tolteridon (Detrusitol®), Trospiumchlorid (Spasmex®) und Solifenacin (Vesikur®). Besonders beliebt ist Solifenacin da es hohe Spezifität zum relevanten M3-Muskarin-Rezeptor-Subtyp aufweist [2]. Spasmolytika – Asthmatherapie Asthma ist eine chronische inflammatorische […]
Spezifikationen in der Arzneimittel und Wirkstoffherstellung
Definition Spezifikationen sind Festlegungen und Anforderungen, denen Ausgangsstoffe oder Zwischenprodukte für die Arzneimittel- oder Wirkstoffherstellung, Wirkstoffe, Arzneimittel oder Gewebe entsprechen müssen; sie dienen als Grundlage der Qualitätsbewertung. Quellen Verordnung über die Anwendung der Guten Herstellungspraxis bei der Herstellung von Arzneimitteln und Wirkstoffen und über die Anwendung der Guten fachlichen Praxis bei der Herstellung von Produkten […]
Spezifische Drehung
Der makroskopische Drehwinkel α, den man beim Durchgang von linear polarisiertem Licht durch eine optisch aktive Substanz findet, hängt zunächst von der Substanz selbst ab, d.h. verschiedene Moleküle beeinflussen das Licht unterschiedlich. Darüber hinaus wird der Drehwinkel von folgenden Faktoren beeinflusst: von der Wellenlänge des Lichts, auch Optische Rotationsdispersion (ORD) genannt von der Temperatur der […]