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Defekturarzneimittel

Defekturarzneimittel

Definition Defekturarzneimittel ist ein Arzneimittel, das im Rahmen des üblichen Apothekenbetriebs im Voraus an einem Tag in bis zu hundert abgabefertigen Packungen oder in einer diesen entsprechenden Menge hergestellt wird. [1] Risikobewertung von Defekturarzneimitteln siehe Artikel über Risikobewertung von Defekturarzneimitteln Rechtliche Vorgaben Folgende Checkliste ermöglicht eine Überprüfung der Defektur in der Apotheke Werden Defekturarzneimittel in […]

Defekturarzneimittel – Dossier

Die Resolution CM/ResAP(2011)1 des Europarates nennt unter Punkt 5 den Begriff „Dossier“ für Defekturarzneimittel. In dieser Sammlung sollen alle Nachweise und Unterlagen zusammengefasst aufbewahrt und dokumentiert werden. Das „product dossier“ soll folgende Aspekt beschreiben: Mehrwert (demonstration of the added value of the pharmacy preparation) Nachweise über die Eignung der Verwendeten Geräte und Substanzen demonstration that the active […]

Defekturarzneimittel Herstellungsanweisung

Herstellungsanweisung für Defekturarzneimittel

Für jede Defektur muss eine individuelle Herstellungsanweisung durch einen Apotheker verfasst und freigegeben werden. Wie diese gestalten sein muss ist in den folgenden Vorschriften geregelt: § 8 Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) „Defekturarzneimittel“ Resolution CM/ResAP(2011)1 des Europarates Aufbau der Herstellungsanweisung für Defekturarzneimittel Plausibilität abweichend von der Plausibilitätsprüfung bei Rezepturarzneimitteln ist die Anwendung und Eignung für Patientengruppen festzulegen. Z.B. geeignet […]

Deformation

Definition Als Deformation bezeichnet man die relative Verschiebung von Materialelementen eines Körpers, bei der sein Zusammenhalt nicht zerstört wird. Sie kann durch Ziehen, Scheren, Komprimieren, Biegen oder Torsion induziert werden und verläuft dabei entweder reversibel oder irreversibel. Eine Deformation erfolgt reversibel, wenn das Polymer elastisch ist. Tritt eine irreversible Deformation auf, so ist dies auf […]

Dekantieren

Definition Als Dekantieren wird das (vorsichtige) Abgießen eines Überstands von einer Substanz oder Niederschlags bezeichnet

Delayed Release-Systeme

delayed-release-system

Definition Als Delayed Release-Systeme bezeichnet man im allgemeinen Darreichungsformen, die einen Wirkstoff rasch nach einer durch das System zu bestimmenden Verzögerungszeit freisetzt. Das Ziel ist eine nach Applikation zeitversetzte Wirkung eines Arzneistoffes [1]. Beschreibung Delayed Release-System unterscheiden sich fundamental zu einer Retard-Formulierung. Diese gibt den Arzneistoff über einen langen Zeitraum möglichst ab. Andererseits werden Delayed Release-Systeme oft […]

Demenz

Eine Demenz ist charakterisiert als progressiver globaler Verlust der kognitiven Fähigkeiten. Dies beinhaltet die Gedächtnisleistung und andere intellektuelle Leistungen bis zu einem Punkt, ab welchem der normale Tagesablauf beeinträchtigt ist. Alzheimer (Alzheimer´s disease; AD) ist die häufigste Form der Demenz. [1] Literatur Garcia-Osta, A. et al. 2012: ACS Chem. Neuroscienes, 3, 832-844;  Phosphidesterases as Therapeutic Targets […]

Denosumab

Antikörper

Beschreibung Denosumab wird zur Behandlung von Osteoporose (einer Krankheit, die Knochen brüchig macht) bei Frauen nach den Wechseljahren und bei Männern, die ein erhöhtes Risiko für Frakturen (Knochenbrüche) haben, angewendet. Bei Frauen nach den Wechseljahren senkt Denosumab das Risiko von Frakturen in der Wirbelsäule und anderen Stellen im Körper, einschließlich der Hüfte. Denosumab wird darüber […]

Dermale Arzneistoffaufnahme

Arzneiformen zur dermalen Anwendung werden unter den folgenden Zielsetzungen formuliert: Epidermale Formulierungen, Der Wirkstoff soll nicht in die Haut eindringen, sondern auf dieser verweilen. Beispiel hierfür sind z.B. Desinfizierende Salben. Eine Nebenwirkung bei der Anwendung von Iod-haltigen Salben ist die systemische Aufnahme von Iod bei längerer und großflächiger Anwendung [1] Endodermale oder diadermale Formulierungen Der Wirkstoff […]

Dermatop® Basiscreme

Dermatop-Basiscreme

Zusammensetzung der Dermatop® Basiscreme Paraffin dünnflüssig Wasser, gereinigtes Polysorbat 60 Benzylalkohol Hexadecan-1-ol Sorbitanstearat Stearylalkohol (Ph. Eur.) Octyldodecanol (Ph. Eur.) Tetradecan-1-ol Eigenschaften nicht ionische Zubereitung nahezu weiße Creme O/W-Emulsion (33%-Fett zu 67% Wasser) homogene, glatte Oberfläche streichfähig pH-Wert 5,0-7,0 nicht ionische Zubereitung Konserviert mit Benzylalkohol Lagerungshinweise für Dermatop® Basiscreme nicht über 25°C lagern Haltbarkeit nach Anbruch 6 Monate […]