Ostwald-Freundlich-Gleichung

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    Die Abhängigkeit von Sättigungslöslichkeit und Partikelgröße wird in der Ostwald-Freundlich-Gleichung (entspricht Gibbs-Thomson-Gleichung) beschrieben:

    Ostwald-Freundlich-Gleichung

    cs,r : Löslichkeit eines Partikels mit dem Radius r
    cs,∝ : Löslichkeit eines großen Partikels
    γ : Grenzflächenspannung
    Vm : molares Volumen des Partikels
    T : absolute Temperatur
    R : allgemeine Gaskonstante
    ρ: Dichte des Feststoffes
    r: Partikelradius


    Ostwald-Freundlich-Reifung

    Sind Partikel einer Suspension im Dispersionsmedium löslich kann es zu einer Ostwald-Freundlich-Reifung kommen. Nach der Ostwald-Freundlich Gleichung haben die Partikel mit dem kleineren Radius eine höhere Sättigungslöslichkeit. Um die gesamte Grenzfläche und damit die Grenzflächenenergie zu minimieren, gehen deshalb die kleineren Partikel während der Lagerung in Lösung. Dadurch steigt der Anteil größeren Partikel. Dies führt zu einer Verschiebung der Partikelgrößenverteilung innerhalb der Suspension im Verhältnis zur Lagerdauer. Um dies zu vermeiden, sollte entweder die Partikel vollständig unlöslich sein oder eine möglichst Enge Partikelgrößenverteilung vorliegen. [2]


    Literatur & Quellen

    1. Claudia Jacobs „Nanosuspensionsformulierungen für verschiedene Applikationsformen“ (2003) Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde im Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin LINK
    2. Rutz, A. „Ölige Suspensionen als parenterale Depotsysteme für rekombinante Proteine“ (2007) Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Fakultät für Chemie und Pharmazie der Ludwig-Maximilians-Universität München LINK

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