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Rhabdomyolyse

Unter Rhabdomyolyse versteht man in der Medizin die Auflösung quergestreifter Muskelfasern. Dazu gehören die Skelettmuskulatur sowie Herzmuskulatur und Zwerchfell. Nachgewiesen wird eine leichte Rhabdomyolyse oftmals nur durch erhöhte Werte von Enzymen, die normalerweise im Muskel vorkommen. Hierzu gehören die Creatin-Kinase (CK) und die Lactatdehydrogenase (LDH). Bei hohen Myoglobinwerten färbt sich der Urin rot-braun durch die […]

Rheologie

Rheologie-Viskosität

Die Rheologie ist die Wissenschaft des Fließverhaltens und der Deformation von Flüssigkeiten und elastischer Körper. Geschichte der Rheologie Der Begriff Rheologie wurde durch  Professor Eugene Cook Bingham (* 8. Dezember 1878 in Cornwall, Vermont, USA; † 6. November 1945)´zum Anfang des zwanzigsten Jahrhundert geprägt [2]. Abgeleitet wurde dieser aus dem griechischen „rheos“ = fließen. Rheologische Größen […]

Richtlinie 2001/83/EG

Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. November 2001 zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel Zweck Schaffung einer gemeinschaftlichen Richtlinie zur Handhabung und Erlass von Vorschriften und Gesetzten in den einzelnen Mitgliedstaaten bezüglich Humanarzneimitteln Inhalt Die Richtlinie umfasst folgende Themengebiete: Begriffsbestimmungen Anwendungsgebiet Inverkehrbringen Herstellung und Import Etikettierung und Packungsbeilage Einstufung der Arzneimittel […]

Risikobewertung von Defekturarzneimitteln

Risikobewertung Defekturarzneimittel

 Die Risikobewertung von Defekturarzneimitteln ist ein essentieller Bestandteil der Herstellung einer Defektur in der Apotheke. Abhängig von der Einschätzung des Risikopotential für den Patienten ist es zwingend erforderlich nach der Herstellung geeignete analytische Prüfungen durchzuführen. Durchführung der Risikobewertung Maßgeblich für die Durchführung sind sowohl die Resolutionen des Europarates CM/ResAP(2011)1, als auch die der Arbeitsgemeinschaft der Pharmazieräte […]

Risikomanagement-System

Risikomanagement-System

Definition Das Risikomanagement-System umfasst Tätigkeiten im Bereich der Pharmakovigilanz und Maßnahmen, durch die Risiken im Zusammenhang mit einem Arzneimittel ermittelt, beschrieben, vermieden oder minimiert werden sollen; dazu gehört auch die Bewertung der Wirksamkeit derartiger Tätigkeiten und Maßnahmen. [1]   Literatur & Quellen Arzneimittelgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember 2005 (BGBl. I S. […]

Rivaroxaban

Wirkstoffklasse Direkte Faktor Xa-Inhibitoren (direkte Faktor Xa-Hemmer) Fertigarzneimittel Xarelto® Wirkmechanismus Apixaban ist ein reversibler direkter Faktor Xa Antagonist. Pharmakologische Eigenschaften Beratungstipps für die Apotheke Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden Antidote Andexanet alfa In klinischer Entwicklung. Andexanet alfa fungiert als Faktor Xa-Analogon und bindet alle direkten und indirekten Faktor Xa-Inhibitoren. Folglich können diese […]

Rizinus

rizinus-samen-wunderbaum

Beschreibung Rizinus eine Pflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse. Stark giftig sind die vom Aussehen an Zecken errinnerde Samen. Synonyme Ricinus sanguinea (lat.) Wunderbaum Palma Christi Christuspalme Hundsbaum Läusebaum Kreuzbaum Systematik Ordnung Malpighiales (Malpighienartige) Familie Euphorbiaceae (Wolfsmilchgewächse) Unterfamilie Acalyphoideae Tribus Acalypheae Gattung Ricinus Giftigkeit stark giftig [1] Giftige Pflanzenteile des Wunderbaum sind Samen. Giftig sind […]

Rizinusöl

Hydriertes Rizinusöl Bei der Hydrierung wird an die Doppelbindung der Ricinolsäure Wasserstoff unter Verwendung von Raney-Nickel addiert. Die Hydroxygruppe bleibt erhalten und es entsteht ein Fett (Rizinuswachs) mit Schmelzpunkt von 86 °C, das Triglycerid der 12-Hydroxystearinsäure. Teilweise hydriertes Rizinusöl hat einen niedrigeren Erweichungsbereich und wird ebenfalls als Schmierstoff und als Wachs eingesetzt. Etwa 10 % der Weltproduktion […]

Rolapitant

Wirkmechanismus Rolapitant ist ein Substanz P/neurokinin (NK-1) Rezeptor-Antagonist. Die Aktivierung des NK-1 Rezeptors spielt eine zentrale Rolle in der durch Chemotherapie ausgelösten Übelkeit und Erbrechen. Dies gilt besonders für die verspätet auftretende Variante. Fertigarzneimittel Varubi® (Stand 10.09.2015 nur in USA zugelassen) Anwendung Die U.S. Food and Drug Administration erteilte Rolapitant die Zulassung zur vorbeugenden Behandlung […]

Rolipram

Wirkstoffklasse Phoshodiesterase-Inhibitor Wirkmechanismus PDE-4-Hemmer Anwendung Für Rolipram gibt es keine zugelassenes Arzneimittel. In der Forschung wurde eine Behandlung von Alzheimer im Tiermodell untersucht. Dort zeige die Anwendung eine Wiederherstellung von kognitiver Funktion [1]. Literatur Garcia-Osta, A. et al. 2012: ACS Chem. Neuroscienes, 3, 832-844;  Phosphidesterases as Therapeutic Targets for Alzheimer´s Disease