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Steriltest

Hintergrund Das Europäische Arzneibuch (Ph. Eur.) definiert Sterilität. Bei pharmazeutischen Produkten müssen Prüfungen bezüglich der Sterilität abhängig von Beschaffenheit, Applikationsart und Chargengröße durchgeführt werden.  Die Vorgabe lautet, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von <10-6 keine Mikroorganismen in der Probe enthalten sind. Durchführung des Sterilstest Membranfiltration Die Membranfiltration kann bei filtrierbaren und Flüssigen Arzneiformen verwendet werden. Hierbei wird […]

Stern-Schicht

Zetapotential Erklärung

Die Abbildung basiert auf dem Sternmodell. Es ist ein Partikel dargestellt, welches eine negative Ladung an der Oberfläche trägt. Dort lagern sich positiv geladene Ionen an. Dieser Bereich wird auch Sternschicht genannt. In der Sternschicht existiert ein linearer Zusammenhang zwischen dem Potential und dem Abstand von der Partikeloberfläche. Literatur & Quellen Mahl, D. (2001) „Synthese, […]

Stokes-Gesetz

Das Gesetz von Stokes, nach George Gabriel Stokes, beschreibt die Abhängigkeit der Reibungskraft sphärischer Körper von verschiedenen Größen: mit : Partikelradius (bei nichtsphärischen Körpern wird als Näherung anstatt des Partikelradius die Hälfte eines geeigneten Äquivalentdurchmessers verwendet.) : dynamische Viskosität des Fluids, in dem sich das Partikel befindet : Partikelgeschwindigkeit (die Reibungskraft wirkt entgegengesetzt der Geschwindigkeit). Mit […]

Stokes-Gleichung

Die Stokessche Gleichung, welche auf dem Stokes-Gesetz aufbaut, dient zur Berechnung der Sedimentationsgeschwindigkeit sphärischer Körper in einer Flüssigkeit. Bei nichtsphärischen Körpern wird als grobe Näherung anstatt des Partikelradius  r auch dessen halbierter Äquivalentdurchmesser verwendet. v Sedimentationsgeschwindigkeit ρp Dichte der suspendierten Partikel ρf Dichte der Dispersionsphase η Viskosität g Erdbeschleunigung r Radius der suspendierten Partikel Die Sedimentation der suspendierten Partikel […]

Stokes´sches Gesetz

Das Gesetz von Stokes, nach George Gabriel Stokes, beschreibt die Abhängigkeit der Reibungskraft sphärischer Körper von verschiedenen Größen: mit r : Partikelradius (bei nichtsphärischen Körpern wird als Näherung anstatt des Partikelradius die Hälfte eines geeigneten Äquivalentdurchmessers verwendet.) η: dynamische Viskosität des Fluids, in dem sich das Partikel befindet v: Partikelgeschwindigkeit (die Reibungskraft wirkt entgegengesetzt der […]

Strategien zur spezifischen Wirkstoffffreisetzung

Strategien zur spezifischen Wirkstoffffreisetzung

Verschiedene Faktoren in der Freisetzung von Arzneistoffen aus oralen Arzneiformen können durch Hilfsstoffe verändert werden. Die Freisetzung kann wie folgt ausgelöst werden: 1. Veränderungen des pH-Werts Eine pH-abhängige Wirkstofffreisetzung wird sehr häufig bei Arzneistoffen verwendet. Gründe hierfür sind pH-labile Arzneistoffe oder eine gewünschte Freisetzung in einem bestimmten Bereich des Gastrointestinaltrakts (GI-Trakt). Durch die Verwendung bestimmter Tablettenüberzüge können sehr spezifische pH-Bereiche […]

Struktur-Wirkungs-Beziehung

(Quantitative) Structure-Activity Relationship ((Q)SAR) Beziehung zwischen der Wirkung (chemisch, physikalisch, biologisch, pharmakologisch) eines Moleküls und seiner chemischen Struktur.

Substitution opiatabhängiger Patienten

Definition Substitution im Sinne dieser Verordnung ist die Anwendung eines ärztlich verschriebenen Betäubungsmittels bei einem opiatabhängigen Patienten (Substitutionsmittel) zur Behandlung der Opiatabhängigkeit mit dem Ziel der schrittweisen Wiederherstellung der Betäubungsmittelabstinenz einschließlich der Besserung und Stabilisierung des Gesundheitszustandes, Unterstützung der Behandlung einer neben der Opiatabhängigkeit bestehenden schweren Erkrankung oder Verringerung der Risiken einer Opiatabhängigkeit während einer Schwangerschaft […]

Sucralose

Synonyme E 955 1,6-Dichlor-1,6-didesoxy- β-D-fructofuranosyl-4-chlor- 4-desoxy-α-D-galactopyranosid Trichlorgalactosaccharose TGS Chlorsucrose[ Eigenschaften Herstellung durch Chlorierung von Saccharose zu 4,1’,6’-Trichlorogalactosaccharose Süßkraft entspricht ~600mal der der Saccharose kein bitterer Nachgeschmack feste, farblose Kristalle Verwendung in Arzneimittel [1] synthetischer Süßstoff nicht kariogen kein CMR Potential [2] ADI-Wert 15mg/kg/d [3] Rezepturhinweise gut löslich in Wasser (283 g·l−1 bei 20 °C) Ethanol 90 g·l−1 […]